VITA

Emma Grey wurde 1982 in einem kleinen Dorf in der Nähe von Karlsruhe geboren. Schon in ihrer Kindheit schrieb sie gerne Kurzgeschichten und träumte davon, ihr eigenes Buch zu veröffentlichen. Nachdem Emma Grey ihr Studium beendet hatte, zog es sie für einige Zeit ins Ausland. Viele Reisen in ferne Länder und fremde Kulturen öffnen noch immer ihren Blick für Neues. Sie schreibt am liebsten am Meer. Die meisten Ideen, die sich in ihren Krimis widerspiegeln, kommen ihr im Alltag. Auf einer Reise in Südengland schuf Emma Grey die Romanfigur Peter Cromwell, dessen erster Fall dort spielt.

Bisher entwickelte und vermarktete Emma Grey neue Produkte in der Lebensmittelindustrie.

Emma Grey ist Mitglied der deutschsprachigen Autorengruppe „Mörderische Schwestern“.
Sie wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von Heidelberg.

Emma GreyEmma Grey _ BuchhandlungEmma Grey_Krimis


Interview mit Emma Grey

Wie sind Sie zum Schreiben gekommen?

Getrieben von Neugier fand ich es schon immer spannend, andere Menschen und deren Handeln zu beobachten. Es macht mir großen Spaß, mich in andere Personen hineinzuversetzen und herauszufinden, was sie antreibt und was sie bewegt. Was gibt es Schöneres als sich zur Interpretation eine Geschichte auszudenken?

In meinem Buch schreibe ich auch über die herzlichen und netten Menschen, aber auch über die arroganten und fiesen Zeitgenossen, die mir in meinem Leben bereits begegnet sind. Sicherlich erkennen sich dann einige Personen wieder…

Warum sind Sie im Krimi-Genre gelandet?

Wo sonst als in einem Kriminalroman kann man die unterschiedlichsten Charaktere mit verzwickten Handlungsabläufen beliebig kombinieren, so dass es sich am Ende der Handlung logisch auflösen muss?
Krimis lassen es zu, Charaktere zu erfinden, deren Muster und Motive die Leser nachvollziehen können. Viele Menschen haben auch eine dunkle Seite in ihnen, die meist unerkannt bleibt. Mich faszinieren einerseits emotionale Muster als solche und die Momente, die sie sichtbar werden lassen.
Ich denke, dass ich den Leser mit einem Kriminalroman am besten fesseln und unterhalten kann.

An welchen Orten könnten Sie sich ein Verbrechen am besten vorstellen?

Für mich ist jeder Ort ein potentieller Tatort: ob Wohnzimmer, Bücherei oder Altenheim. Überall kann ein Verbrechen geschehen, ob geplant oder ungeplant.

Viel schlimmer finde ich die Vorstellung, dass jeder Mensch ein potentieller Täter sein kann. Die grausamsten Verbrechen werden meistens nicht von jemandem verübt, dem man es schon von weitem ansieht, sondern zum Beispiel vom netten Nachbarn, dem man das überhaupt nicht zugetraut hätte.

Haben Sie sich verändert, seit Sie Kriminalgeschichten schreiben?

Ja, eindeutig. Ich beobachte noch mehr und versuche in meinem Gegenüber etwas zu finden, das ich in meine Figuren oder meine Handlungen einarbeiten kann. Außerdem träume ich viel von meinem Plot.

Wie schaffen Sie es Ihre Leser zu begeistern?

Für mich ist es das schönste Kompliment, wenn meine Leser mir sagen, dass sie von meinem Roman und den darin auftauchenden Figuren gefesselt werden und das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Die Spannung in meinem neuen Roman wird psychologischer Natur sein. Ganz auf britische Art müssen die Leser am Ende herausfinden, wer der Täter ist und von welchen Motiven er getrieben wurde. Wer eine actionreiche Handlung mit viel Blut und Gewalt erwartet, kommt bei mir leider nicht auf seine Kosten. Und ich bin mir sicher, dass meine Werke sehr viele Denkanstöße liefern …